Intensiv auf Intensiv

Intensiv auf Intensiv

Die Intensivstation 32-2 der Universitätsklinik Mannheim. Die Fotoreportage zeigt den Alltag der Pflegekräfte, die hier arbeiten.

Ulrike Keil arbeitet seit 40 Jahren in ihrem Beruf als Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Mannheim.
Nachdem ein neuer Patient aufgenommen wurde, müssen die Pfleger:Innen diesen schnellstmöglich an die lebenserhaltenden Maschinen anschließen. Zusätzlich werden die verabreichten Medikamente, Zustand und alle weiteren relevanten Informationen dokumentiert.
Schichtwechsel auf der Intensivstation. Übergabe von der Früh- an die Spätschicht. Insgesamt gibt es ein Drei-Schicht-System. Die Frühschicht von 7-13 Uhr, Spätschicht von 13-21 Uhr und die Nachtschicht von 21-07 Uhr.
Zwei Mitarbeiter halten einen Patienten, während eine dritte die Pflegeprodukte holt, um den Beinstumpf zu versorgen.
Der Intensivpfleger Sebastian im Porträt
Ein Intensivpfleger beleuchtet das Auge eines Patienten. Damit wird getestet, ob und wie die Pupille reagiert, da es Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand geben kann.
Der Intensivpfleger Lars drückt während einer Operation die letzten Reste einer Blutkonserve in einen Patienten.
Ein sedierter Patient hat Salbe auf die Augen gestrichen bekommen damit diese nicht austrocknen.
Jenny arbeitet seit 2009 als Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin und seit ein paar Jahren als stellvertretende Stationsleitung.
Schichtwechsel auf der Intensivstation. Übergabe von der Früh- an die Spätschicht. Insgesamt gibt es ein Drei-Schicht-System. Die Frühschicht von 7-13 Uhr, Spätschicht von 13-21 Uhr und die Nachtschicht von 21-07 Uhr.
Ärzte begutachten einen Patienten, der von Pflegern gehalten wird. Mehrmals am Tag geht eine Gruppe von Ärzten durch die Station, um sich einen Eindruck von den Patienten zu machen.
Neuaufnahme eines Patienten, der aus einer Operation kommt. Der zuständige Arzt (2.v.l.) erklärt den Pflegern, welche Maßnahmen notwendig sind und wie der Patient medikamentös eingestellt ist.
Lars arbeitet seit 2008 als Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege.
Notfall auf der Intensivstation, da sich der Zustand einer Patientin rapide verschlechtert hat. Da diese nicht mehr transportfähig ist muss ein Chirurg auf die Station kommen und unter der Hilfe der Mitarbeiter operieren.
Mitarbeiter bringen einen verstorbenen Patienten in die Leichenhalle des Krankenhauses.
Im Aufenthaltsraum kommt das Team zusammen, ehe die Schicht beginnt. Eine der Mitarbeitenden bringt vor Schichtbeginn die Kolleginnen und Kollegen auf den aktuellen Stand.
Dilek arbeitet seit Oktober 2022 als Gesundheits- und Krankenpflegerin.
Nach einem Anruf auf der Station wird ein Patient eingeliefert und muss reanimiert werden. Zusammen mit den Ärzten kämpfen die Pfleger ca. 30 Minuten lang um das Leben des Patienten. Dieser verstirbt jedoch.
Ulrike deckt einen verstorbenen Patienten zu. Dieser wurde von seiner Familie verabschiedet, ehe die lebenserhaltenden Maßnahmen beendet wurden.
Gegen 02:58 Uhr geben die Mitarbeiter die Reanimation, auf da die Werte des Patienten sich ständig verschlechtern. Diese Entscheidung wird im Team getroffen und jeder kann Wiederspruch einlegen. Nach einem 30-minütigen Kampf verstirbt der Patient.